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„So viel wie nötig“ - Effiziente Beregnung als wichtigster Produktionsfaktor
Die Sonne scheint, keine dunklen Wolken sind zu sehen. Dennoch fällt plötzlich Regen, den der Salat auf den Feldern von Landwirt Andreas Lühr aus Garstedt auch dringend braucht. Exakt 25 Millimeter müssen fallen, damit die kleinen Pflanzen gut gedeihen und später der Salatkopf ausgebildet wird. Auf dem Betrieb von Lühr fällt die gewünschte Wassermenge auf Knopfdruck: Genau wie viele Betriebe in Norddeutschland überlässt der Landwirt seine Erträge nicht allein den vorhandenen Boden- und Klimabedingungen, sondern setzt ergänzend Beregnungsanlagen ein.
580 Millimeter Niederschlag im Jahr würden grundsätzlich ausreichen, um gute Erträge im Ackerbau zu erzielen. Allerdings fällt in Garstedt im Landkreis Harburg der Regen oft dann nicht, wenn er am dringendsten benötigt wird: in den Hauptwachstumsphasen von Getreide, Mais, Zuckerrüben und Co. Hinzu kommen die schwierigen Bodenbedingungen: Die sandigen, leichten Böden mit durchschnittlich 30 Bodenpunkten haben nur ein geringes Wasserhaltevermögen und trocknen außerdem leicht aus. In Niedersachsen sind aus diesem Grund 85 Prozent der beregneten Fläche Deutschlands zu finden.
Beregnung unentbehrlich
„Ohne zusätzliche Bewässerung müssten wir nahezu in jedem Jahr mit deutlichen Ertragseinbußen bis hin zum Totalausfall rechnen“, ist Andreas Lühr sicher. Für den Landwirt sind die Beregnungsmaschinen deshalb unentbehrlich, um den Ertrag abzusichern. 400 Hektar der insgesamt 420 Hektar landwirtschaftlichen Nutzfläche des Betriebes werden beregnet.
Im vergangenen Jahr hat die zehnte Trommelberegnungsanlage ihren Betrieb aufgenommen. Die blaugelbe Trommel ist in Norddeutschland bisher eher selten zu sehen, denn erst 2011 hat die AGRAVIS Technik-Gruppe die italienische Marke Idrofoglia in ihr Portfolio aufgenommen und den exklusiven Vertrieb der Anlagen für Norddeutschland übernommen.
„Die Idrofoglia-Anlagen entsprechen modernsten technischen Standards zu einem guten Preis- Leistungs-Verhältnis“, begründet Bernd Tiede, der bei der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH den Bereich Beregnung verantwortet, die Aufnahme der Marke. „Sie ergänzt die Marke Beinlich, die wir ebenfalls exklusiv vertreiben, optimal.“ Regional hat die AGRAVIS Technik darüber hinaus auch noch die Marken Hüdig und Bauer im Angebot.
„Die Anlage ist auf größtmögliche Effizienz ausgerichtet“, erläutert Tiede. Dies war für Lühr auch der wichtigste Grund, die alte Anlage gegen die neue Idrofoglia zu ersetzen. Für den Landwirt gilt das Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. „Ein effizienter Umgang mit Wasser und Energie gehört dazu, um nachhaltig zu wirtschaften“, betont er.
Auch auf dem 30 Kilometer entfernten Betrieb von Cord-Otto Wegener, der im Mittelpunkt der Lüneburger Heide in Volkwardingen ansässig ist, dreht sich von April bis Anfang September alles um die Beregnung der 300 Hektar Landfläche. In dieser Zeit fallen täglich rund zehn Stunden Arbeitszeit für das Bewässern von Mais, Zuckerrüben und Getreide an. 13 Regenmaschinen vom Hersteller Beinlich sind auf dem Ackerbau- und Schweinemast-Betrieb im Einsatz, die täglich umgesetzt werden müssen. Jedes Umsetzen dauert eine knappe Stunde.
Zuverlässige Technik
„Natürlich ist die Beregnung ein erheblicher Kosten- und Zeitaufwand, aber ohne können wir keine gewinnbringende Landwirtschaft in der Region betreiben“, macht Wegener deutlich. Zwei neue Anlagen, eine Beinlich Monsun und eine Beinlich Primus, hat der Landwirt bei der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH im Frühjahr gekauft. Rund um die Uhr müssen die Maschinen in den fünf Monaten laufen, wenn es nicht regnet. „Dazu benötigen wir zuverlässige Technik, die Betriebssicherheit und effizienten Einsatz der Ressourcen gewährleistet“, erklärt Wegener.
Info: Haben Sie Interesse am Thema Beregnung? Bernd Tiede von der
AGRAVIS Technik Heide- Altmark GmbH
hilft unter Tel. 0581 . 88917 gern weiter.